Projekt

Das Ziel unserer Arbeit besteht darin, Kindern, die ihre Eltern verloren haben – meist aufgrund von HIV/Aids – eine Zukunftsperspektive zu ermöglichen.

Das Wichtigste ist darum, dass sie in einer möglichst vertrauten Umgebung aufwachsen. Darum werden die Kinder – wie in den meisten afrikanischen Kulturen üblich – bei den nächsten Verwandten untergebracht. Mit Unterstützung des Vereins erhalten sie in ihren Pflegefamilien die nötige Grundversorgung: Darin enthalten ist ein Lebensmittelzuschuß für die ganze Familie. Das Pflegekind bekommt darüber hinaus zweimal pro Jahr neue Kleidung.

Auf dieser Basis ist es möglich, eine Schulausbildung zu finanzieren. Auch dafür werden die Spendengelder eingesetzt. Alle unterstützten Kinder besuchen eine Privatschule. In ihnen sind die Klassen wesentlich kleiner, außerdem besteht ein Ganztagsangebot.

Derzeit werden 22 Kinder in ihren Familien unterstützt.

Eine einheimische, professionell ausgebildete Sozialarbeiterin besucht die Familien im Abstand von zwei Wochen, übergibt den Pflegeeltern das Unterstützungsgeld, begleitet den Lernprozess der Kinder und kontrolliert die häuslichen Lebensbedingungen. Bei auftretenden Problemen steht sie den Familien mit Rat und Tat zur Seite. Dem Verein gibt sie regelmäßig Bericht über die aktuelle Situation.

Die Sozialarbeiterin bei ihrem Besuch

Die Hilfe für die betreffenden Kinder ist langfristig angelegt. Die Kinder sollen nach Möglichkeit eine abgeschlossene Schulausbildung erreichen.

Eines der Kinder mit seiner Pflegemutter

Die von der Stadt Awassa vermittelten Kinder sind in der Regel Waisenkinder zwischen fünf und fünfzehn Jahren. Die Familien bewohnen zumeist eine Hütte bestehend aus ein bis maximal zwei Räumen. Die Miete umfasst rund 2/3 des Einkommens. Ohne zusätzliche Unterstützung wären die Familien finanziell nicht in der Lage, ein Pflegekind angemessen zu versorgen und eine solide Schulausbildung zu bezahlen.


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